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‘just work‘ untersucht, ausgehend von deutschen Berufsbezeichnungen, Berufsbilder im Ausland.
Die Fotografien sind von Februar bis August im Anbau (4. Stock) der Agentur für Arbeit, Schützenstraße, in Ravensburg ausgestellt und können zu den normalen Öffnungszeiten besichtigt werden.
Ein Bürogebäude mit vielen langen Fluren, weiße Wände und massenweise Türen, hinter denen Menschen sitzen, die beraten, vermitteln, helfen oder auffordern. Tagtäglich kommt ein Strom von Besuchern, denen eines gemeinsam ist, sie suchen eine Arbeit oder eine Perspektive. Und was könnte man besser an die weißen Wände hängen als Fotografien von der Arbeit, ungewöhnliche Bilder, die den Besuchern dieser Räumlichkeiten im besten Fall ein Lächeln entlocken.
Die Agentur für Arbeit handelt mit Arbeit und dementsprechend handeln die Fotografien von Arbeit. Sie zeigen Menschen aus verschiedenen Ländern, aus der Türkei, Ägypten und Kuba, die ihren Beruf ausüben. Was aber bedeutet eigentlich Beruf?
Der Name der Ausstellung lautet: just work. Übersetzt kann es zweierlei Bedeutung haben. Je nachdem, wie man es betont, heißt es „einfach nur Arbeit“ oder „arbeite einfach“, letzteres mit einem Ausrufezeichen.
Der Beruf bezeichnet eine institutionalisierte Tätigkeit, die ein Mensch für finanzielle oder herkömmliche Gegenleistung regelmäßig erbringt. Im Allgemeinen dient der Beruf der Sicherung des Lebensunterhaltes. Er ist elementarer Bestandteil des Alltags, unabhängig von Kulturkreis oder Land, und doch gibt es zum Teil gravierende Unterschiede in der Ausübung.
Bei dem Gedanken an Berufe formen sich Bilder in unserem Kopf. Ein Berufskraftfahrer sitzt in der Fahrerkabine seines LKWs und mit Hilfe der neuesten Technologie bewegt er Güter über die Straßen. Wie aber ändert sich das Bild, wenn dieser Berufskraftfahrer in Ägypten lebt?
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